Mai 9th, 2010 by Antifabi
In Wiesbaden demonstrierten gestern etwa 2.000 AntifaschistInnen gegen den Aufmarsch von 120-140 Neonazis. (ausführlicher Rückblick sowie Bewertung der Polizeitaktik folgt heute Abend)
In Wetzlar feierten gestern Abend 400 jüngere AntifaschistInnen ausgelassen den 65. Jahrestag der Befreiung Europas vom deutschen Faschismus. Diese Demo zeigte auch, dass die Neonazis in Wetzlar trotz der Millitanz, die von den Gruppen ausgeht, eine selbst in Wetzlar gesellschaftlich unbedeutende Gruppe ist. Heute Abend sind systematisch AN-Wetzlar Aufkleber in Friedberg verklebt worden. Dies wurde jedoch von AntifaschistInnen beobachtet und dokumentiert.
Presserückblick Wiesbaden:
Video Hessenschau
Fotostrecke Frankfurter Rundschau
Hr-Online
Frankfurter Rundschau
Wiesbadener Bündnis
ANK-Frankfurt
Presserückblick Wetzlar:
Mittelhessische Zeitung
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Mai 7th, 2010 by Antifabi
“Gestern Nacht gegen 24Uhr wurde mit zwei Pflastersteinen eine Fensterscheibe des Cafe Klatsch eingeschmissen.Ein Stein verfehlte dabei nur um wenige Zentimeter den Kopf eines Kollektivisten an der Theke.Die Pflastersteine waren mit JN ? Aufklebern (Junge Nationaldemokraten der NPD) umwickelt.Dieser Angriff ist der bisherige Höhepunkt der breiten Mobilisierung der Nazis zu ihrem geplanten Aufmarsch am 8. Mai in Wiesbaden – Erbenheim”
Deshalb: Samstag, 8 Uhr Wiesbaden Erbenheim
Aktuelle Infos sind hier zu finden!
Solidarität praktisch werden lassen
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Mai 3rd, 2010 by Antifabi

“Am 8. Mai findet in Wetzlar erstmalig eine Nachttanzdemo unter der Thematik „Nazis von der Straße rocken” statt, denn wir haben die Schnauze voll! Wir wollen keine Nazis in unserer Stadt und sonst wo! Gerade am 8. Mai, dem Tag an dem in ganz Europa, die Befreiung vom deutschen Faschismus gefeiert wird, wollen wir mit euch auf den Straßen Wetzlars tanzen. Denn Grund gibt es genug dazu, denn die Lage hat sich in Wetzlar mittlerweile so zu gespitzt, dass die geplanten Konzerte gegen Rechts nur unter massiven Polizeischutz statt finden konnten und dabei 20 Nazis ein Platzverweis erteilt wurde.
Höhepunkt ist bis dato jedoch der Brandanschlag mittels eines Molotowcocktails auf das Haus eines Antifaschisten und dessen Familie. Schlimmeres konnte durch die Aufmerksamkeit von Nachbarn verhindert werden, die den Rauch bemerkten Ein solches Ausmaß stellt die bisherigen Aktionen der Nazis in den Schatten, denn hier wurde versucht gezielt Menschen zu ermorden.
Nach all den Geschehnissen in den letzten zwei Jahren ist es umso wichtiger gegen Nazis, gerade an diesem Tag auf die Straße zu gehen, zu tanzen und zu feiern. Bringt alle eure Freunde, Bekannte und Familie mit. Denn nur gemeinsam sind wir stark gegen Nazis und können zeigen das Wetzlar in Wahrheit UNS gehört.
Denjenigen, die in einer Gesellschaft frei von Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Islamsphobie und Homophobie leben wollen.”
Die Demo wird u.a. vom Asta der Uni Gießen sowie der DGB-Jugend organisiert.
Beginn:19 Uhr, Bahnhofsvorplatz Wetzlar, danach geht es durch die Ganze Stadt.
Danach gibt es eine After-Demo Party im Franzis in Wetzlar
Erst die (Neo-)Nazis in Wiesbaden-Erbenheim am Bahnhof stehen lassen, danach Wetzlar rocken.
Treffpunkt vorverlegt: 5:50 BHF Friedberg
Wir werden am Freitag hier unsere Info-Telefon-Nr. veröffentlichen um die gemeinsamme Abfahrt nach Wiesbaden zu koordinieren.
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Mai 3rd, 2010 by Antifabi
Nachdem die Demonstration der Jugendorganisation der NPD vorerst verboten werden konnte, findet sie nun doch unter neuer Auflage im Stadtteil Erbenheim statt. Neuer Treffpunkt für die Gegenaktionen ist 8:00 Uhr Erbenheim-Stadtmitte.
Hier der FR-Artikel
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April 22nd, 2010 by Antifabi
Der heutige Infovortrag von Andrea Röpke mit dem Titel “Neonazis im Nadelstreifen – Die NPD auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft” war super erfolgreich. Ein fast vollbesetzer Saal, eine super ReferentIn und eiin 2 1/2 stündiger Vortrag – perfekt.
Ausführlicher Artikel folgt morgen.
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April 14th, 2010 by Antifabi
Wetzlar: Nach dem Brandanschlag in der Nacht zum 5. März 2010 in Wetzlar auf das Haus eines Wetzlarers, der sich gegen Rechtsextremismus engagiert, wurden am gestrigen Dienstag, 13.04.2010, fünf Tatverdächtige festgenommen. Gegen die fünf 17- bis 23-Jährigen aus der Region wird wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie der schweren Brandstiftung ermittelt. Sie werden heute dem Amtsgericht in Wetzlar vorgeführt. Nach dem Brandanschlag war eine 20-köpfige Sonderkommission der Polizei in enger Zusammenarbeit mit dem Sonderdezernat für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Limburg, Zweigstelle Wetzlar, zur Klärung des Verbrechens gebildet worden.
Wie berichtet, war in der Nacht zu Freitag, 05.03.2010, um 01.27 Uhr, ein Brandanschlag auf das Wohnhaus der Familie eines 48-jährigen Wetzlarers verübt worden. Die Täter hatten eine mit Brandbeschleuniger gefüllte Glasflasche, einen sogenannten Molotowcocktail, gegen die Hauseingangstür des Wohnhauses geworfen. Durch die Wucht des Aufpralls zerbarst die Glasflasche, der Brandbeschleuniger aus Kraftstoff lief an der Türaußenseite zunächst zu Boden und dann durch einen Schlitz zwischen Tür und Boden hindurch. Dabei wurden der hinter der Tür befindliche Vorhang sowie eine Zugluftschutzrolle entzündet. Das Feuer griff auf das Türblatt aus Holz über. Zur Tatzeit befanden sich die 44-jährige Wohnungsinhaberin und ihre drei Kinder im Alter von 19, 17 und 15 Jahren im Haus. Das Feuer wurde durch aufmerksame Nachbarn entdeckt und konnte von ihnen und durch die alarmierte Wohnungsinhaberin unmittelbar und noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht werden. Noch in der Nacht wurden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet. Zeugen hatten zur Tatzeit klirrendes Glas, rennende Schritte und ein Fahrzeug gehört, das mit quietschenden Reifen davon gefahren war. Ein zunächst von weiteren Zeugen benanntes Fahrzeug und dessen Insassen wurden von den Beamten überprüft. Sie konnten für die Tat ausgeschlossen werden. Noch am selben Tag wurde vom Präsidenten des Polizeipräsidiums Mittelhessen Manfred Schweizer, eine 20-köpfige Sonderkommission zur Aufklärung des Brandanschlages eingerichtet. Wie das Hessische Landeskriminalamt in seinem Brandgutachten feststellte, bestand aufgrund der baulichen Gegebenheiten innerhalb des Treppenhauses eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben der im Haus befindlichen Menschen, wenn der Brand nicht rechtzeitig bemerkt worden wäre. Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft wurden in alle Richtungen geführt. Ohne andere Möglichkeiten aus dem Auge zu verlieren, richtete sich aber der Fokus der Ermittler auf einen möglichen politischen Hintergrund. Der 48-jährige Ehemann der Hausbewohnerin, der seit geraumer Zeit aus privaten Gründen zwar nicht mehr in dem Haus wohnt, engagiert sich stark in verschiedenen Initiativen gegen Rechts bzw. Rechtsextremismus. So waren im November 2009 und Januar 2010 bereits Farbanschläge auf das Haus verübt worden. Unbekannte hatten mit Farbe gefüllte Weihnachtsbaumkugeln gegen die Wände geworfen und auch politisch zu deutende Schmierereien hinterlassen. Bei den Ermittlungen der Sonderkommission in ständiger Kooperation mit dem Sonderdezernat für Kapitaldelikte der Staatsanwaltschaft Limburg, Zweigstelle Wetzlar, waren schon zu Beginn Akteure der rechtsextremen Szene im Raum Wetzlar angesprochen worden. Zug um Zug entwickelten sich Widersprüche in den Aussagen und den Alibi mehrerer Personen. Bei weiteren Vernehmungen und polizeilichen Maßnahmen konkretisierte sich der Tatverdacht gegen die fünf Personen aus dem Kernbereich der rechtsextremen Szene im Raum Wetzlar. In einer gemeinsamen Aktion von Staatsanwaltschaft und Polizei wurden sie am Dienstag festgenommen. Allesamt sind der Polizei bereits wegen verschiedener Delikte bekannt. Einer der Festgenommenen gestand die Tat ein. Sie sei gegen den 48-Jährigen und dessen Aktivitäten gerichtet gewesen. Die anderen äußerten sich bislang nicht. Alle festgenommenen Personen werden heute dem Amtsgericht in Wetzlar vorgeführt. Bei den Durchsuchungen stellten die Beamten bei einem der Festgenommenen einen Treibstoffkanister sicher. Ob dieser mit der Tat in Verbindung zu bringen ist, kann momentan nicht gesagt werden. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle:www.jugendnetz-wetzlar.de
Artikel Hessischer Rundfunk
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April 14th, 2010 by Antifabi
Nico P., Antifaschist, Gewerkschafter und Aktivist der SDAJ steht morgen, 15. April, 10 Uhr in Friedberg vor Gericht. Die Anklage: „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“, angeblich begangen am 7. November 2009 bei der teilweise erfolgreichen Blockade gegen die NPD-Demonstration in Friedberg.
Update: Der 18-jährige Antifaschist und Gewerkschafter Nico P., der sich am 7.November vergangenen Jahres in Friedberg mit rund 2000 anderen Nazigegnern an friedlichen Blockaden gegen einen Naziaufmarsch beteiligt hatte, wurde heute vom Amtsgericht Friedberg zu 20 Sozialstunden verurteilt. Der Vorwurf lautete Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
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März 30th, 2010 by Antifabi
Die von uns organisierte und dem KSR Wetterau, sowie den Jusos Wetterau
und Jusos Hessen Süd unterstützte Vortragsreihe.
Verhüten gegen Rechts bei You Tube

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März 30th, 2010 by Antifa BI
Die für den 08.Mai – dem Jahrestag der Befreiung vom Nazifaschismus – von der Nachwuchsorganisation der NPD angemeldete Demonstration in Wiesbaden ist vorerst verboten worden.
Da noch nicht klar ist, ob dieses Verbot vor Gericht stand hält, sollte sich jedeR diesen Termin trotzdem freihalten. Vor Ort hat sich ein breites Bündnis gebildet um den Aufmarsch zu verhindern
(Der Autor geht prinzipiell von einer Rechtmässigkeit der verlinkten Seiten aus und übernimmt daher keinerlei Verantwortung für den Inhalt eben dieser)
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März 20th, 2010 by Antifa BI
Unter dem Motto “Es muss Schluß sein mit Nazigewalt gegen Demokraten” haben heute rund 1000 Menschen in Wetzlar demonstriert.

Start der Demo war um 17 Uhr am Buderusplatz. Hier konnte man am Dach des Kreishauses auch ein Riesentransparent (“Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen”) als eindeutiges Zeichen sehen. Nach einer Route durch die Stadt gab es am Dom eine Abschlußkundgebung mit mehreren Reden und Live-Musik.
Anlaß hierfür gibt es leider mehr als genug. Nachdem letztes Jahr Personen von der Anti-Antifa in einem Interview ankündigten, dass Wetzlar ihre Stadt sei und sie die Antifa “platt” machen würden, ließen sie ihren Worten auch Taten folgen. Mehrfach wurden Veranstaltungen gegen Rechts gestört und Häuser von engagierten Nazigegnern u. a. mit Hakenkreuzen beschmiert.
Trauriger Höhepunkt war die Nacht auf den 5. März, als es einen Brandanschlag auf das Haus eines bekannten Antifaschisten gab. Glücklicherweise konnte durch rasches Eingreifen der Nachbarn Schlimmeres verhindert werden. Die Polizei ermittelt zur Zeit wegen fünffachem versuchten Mord.
Auch heute versuchten wieder Nazis in mehreren kleinen Gruppen die Veranstaltung zu stören. Mindestens einer wurde dabei von der Polizei vorläufig in Gewahrsam genommen.
Die große Anzahl und das breite Spektrum der NazigegnerInnen können heute eindeutig als Erfolg und klares Signal gewertet werden. Allerdings darf es angesichts dieser tiefgründigen Problematik nicht bei einzelnen Aktionen bleiben, sondern verlangt nach einer nachhaltigen Strategie zur Bekämpfung des Rechtsextremismus.
weitere:
HR
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