
Tausende stecken verzweifelt in Wüstenlagern, wie dem tunesischen Choucha, fest und haben kaum eine andere Hoffnung, als in überfüllten Booten Europa zu erreichen. Auf ihrer Flucht aus Afrika sind im Jahr 2011 über 2000 Menschen im Mittelmeer gestorben.
FRONTEX ist als Gemeinschaftsagentur der EU maßgeblich an dieser Situation beteiligt. Ihren Auftrag der „Grenzsicherung“ nehmen sie mittels Einsatz militärischer Maßnahmen und unter Missachtung der Menschenrechte gerne wahr – seit einem Beschluss des EU-Parlaments im September 2011 brauchen sie zur Vereinfachung ihrer Arbeit nicht einmal mehr, wie bisher, die dafür benötigten Gerätschaften wie Schiffe, Hubschrauber, etc. bei den einzelnen EU-Staaten anfordern, sondern dürfen faktisch wie eine Privatarmee ihr eigenes Heer aufbauen...
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